Anbaugebiete

 

 

Anbaugebiet Darjeeling

Im Nordosten Indiens wächst an den Südhängen des Himalaya-Bergmassivs in 1.200 bis 2.600 Metern Höhe ein Tee, den viele Kenner als den besten überhaupt bezeichnen. Im März beginnen nach den Wintermonaten und den Nordost- Monsunregen die ersten Ernten, der first flush. Eine sehr beschränkte Menge ausgesuchter, feiner Tees wird gleich nach der Ernte auf dem Luftweg transportiert (Flugtee).Der first flush hat eine hellgelbe Tasse, ist spritzig frisch und hat ein zartblumiges Aroma. Die nach dem Frühjahrsmonsun im Mai gewonnenen Ernten nennt man between oder inbetween. Sie zeichnen sich durch einen etwas erdigen Geschmack, größere Blätter und nachlassende Qualität aus. Ab Ende Mai bis Ende Juli, bis zum Beginn der Regenzeit, erfolgt die zweite Pflückung, der second flush. Diese Tees sind kräftiger als first flush Tees, mit einem nussigen Aroma, das man auch als „Muscatel-Flavour“ bezeichnen kann. Sie zeichnen sich durch besonderen Aromareichtum und ausgewogenen Charakter aus und gehören zu den höchstbezahltesten Tees der Welt. Nach der Regenzeit, Ende September bis November, wird der autumnal geerntet. Der Aufguss wird etwas dunkler, der Gerbsäureanteil sinkt. Der Tee ist weicher als die typischen Darjeelings aus den ersten Ernten. Alle Tees sind schadstoffuntersucht und entsprechend der Richtlinie der Lebensmittelverordnung. 

 

Anbaugebiet Assam

Diese Hochebene, das größte zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt, liegt im Norden Indiens, beiderseits des Stromes Brahmaputra. In 800 bis 1.200 Metern Höhe wird ein Tee geerntet, der sich durch eine dunkle, kräftige und malzige Tasse auszeichnet. Seine Würze und Kraft behauptet sich auch gegen hartes Wasser. Nach der Winter- Ruhepause beginnt im Februar/März die erste Ernte. Qualitativ hochwertiger ist jedoch die zweite Ernte von Mai bis Juni. Besonders ertragreich sind die Pflückungen während der Monsun-Regenzeit von August bis Oktober. Diese Tees werden, ebenso wie der first flush, vornehmlich in Mischungen (z.B. Ostfriesen-Mischungen) verwendet.

 

Anbaugebiet Ceylon

Im heutigen Sri Lanka, dem zweitgrößten Teeproduzenten der Welt, wird ganzjährig geerntet. Während des Nordost-Monsuns von Dezember bis März werden in den westlichen Distrikten (vor allem Dimbula) qualitativ hochwertige Tees geerentet. Von Juni bis September, in der Zeit des Südwest-Monsuns, werden diese im östlichen Teedistrikt Uva gepflückt. Die besten Tees werden, wie auch in Indien, in Lagen über 1.500 m geerntet. Die höchsten Teegärten (Nuwara-Eliya) liegen um die 2.000 m. Charakteristisch für den Ceylon-Tee ist sein hocharomatisches, spritziges Flavour und sein rotgoldener Aufguß. Er ist ebenfalls relativ unempfindlich gegenüber hartem Wasser. Die Tees werden unabhängig vom Anbaugebiet in drei Kategorien unterteilt: Lowgrown - wächst in Lagen unter 650 m und ist an dem schwarzem Blatt und an der dunklen, manchmal trüben Tasse zu erkennen. Medium - gedeiht in Höhen zwischen 650 - 1.300 m. Sie haben ein meist kupferrotes Blatt und eine volle, mittelkräftige Tasse. Highgrown - diese Tees wachsen in Höhe von 1.300 - 2.500 m. Sie haben eine klare Tasse und in den Qualitätszeiten hervorragendes Flavour. 

 

Anbaugebiet China

Das Reich der Mitte - mit 5.000 jähriger Teetradition. Da es im riesigen China zahlreiche Regionen gibt, die sich für den Teeanbau eignen, gibt es sehr viele unterschiedliche Sorten. Die Tees sind meist sehr mild und haben feines, etwas erdiges Aroma. Sie werden verarbeitet zu Grüntee, Oolong und Schwarztee. Die milden Schwarztees zeichnen sich durch einen geringen Teeingehalt aus.

Grüner Tee

Traditionell wird der grüne Tee vor allem in China und Japan getrunken. Grüner Tee stammt von der gleichen Pflanze, nämlich Thea sinensis, wie der Schwarze Tee. Der Unterschied liegt in der Verarbeitung. Grüner Tee wird nicht fermentiert. Nach dem Welken werden die Enzyme durch Hitze inaktiviert. Dadurch behält der Tee seine grüne Farbe. Durch diese Herstellung bleiben dem Grünen Tee Wichtige Vitamine und andere Inhaltsstoffe erhalten. Genießen Sie die verträglichen Muntermacher und bleiben Sie gesund. Chinesen sagen dem Grüntee magische Wirkung nach! Durch viele Studien ist belegt, daß Grüntee eine prophylaktische und hemmende Wirkung bei Krebs aufweist. 

 

Weißer Tee

Eine Sonderform des Grünen Tees ist der Weiße Tee. Beim Weißen Tee werden nur der neue Trieb und die ersten beiden Blätter gepflückt und anschließend getrocknet. So entsteht ein sehr zartes, feines, leicht süßliches Aroma.  Weißer Tee ist besonders selten, da nur geringe Mengen geerntet werden können.

 

Matchatee

Matcha ist ein sehr hochwertiger japanischer Grüntee und wird seit geraumer Zeit von Zen-buddhistischen Mönchen als Meditationsgetränk genutzt. Dieser spezielle Grüntee wird von Granitsteinmühlen zu feinstem Pulver zermahlen und gilt in Japan als die älteste und edelste Teesorte. Hochwertiger Matcha wird besonders bei der traditionellen japanischen Teezeremonie verwendet, die seit Jahrhunderten zelebriert wird.  

 

Halbfermentierter Tee - Oolong

Die Oxidationsdauer des Oolongs liegt zwischen grünem und schwarzen Tee, daher der Begriff "halbfermentiert". Oolongtee fördert die Gesundheit von Haut und Zähnen. Er unterstützt das Immunsystem und kann beim Abnehmen helfen.

 

Rooibostee

Unser gesamter Rotbuschtee wird aus der Republik Südafrika aus anerkannt ökologischen Anbau importiert. Er wächst in ca. 450 m Höhe in der Republik Südafrika und ist ein beliebtes Volksgetränk, das von Jung und Alt in vielen Variationen, heiß oder kalt, zu jeder Tages- und Nachtzeit getrunken wird. Er besticht durch eine weiche, aromatische Tasse und ist besonders ergiebig. Durch seinen niedrigen Tanningehalt schmeckt er nicht bitter und ist zudem koffeinfrei und äußerst magenfreundlich. Alle Rotbuschtees schmecken am besten mit Honig.

 

Früchtetee

Eine beliebte Alternative zu Fruchtsaftgetränken. Sie schmecken heiß und kalt hervorragend. Mit ihrer durstlöschenden Wirkung stellen sie manches Erfrischungsgetränk in den Schatten. Kombi- niert mit Säften oder Alkohol ergeben sich ideale Mixgetränke für jede Gelegenheit. Vor allem bei Kindern sind Früchtetees sehr beliebt.

 

Ayurvedischer Kräutertee

Ayurveda bedeutet. „Die Wissenschaft vom langen Leben“. Sie stammt aus der uralten vedischen Hochkultur Indiens. Sie gilt als das älteste bekannte Gesundheitssystem. Man unterscheidet drei grundlegende Funktionsprinzipien, die sogenannten Doshas.Vatal - das Bewegungsprinzip, Pitta- das Stoffwechselprinzip und Kapha - das Strukturprinzip. Für die Gesundheit und das Wohlbefinden ist es nötig, dass sich die Doshas im individuellen Gleichgewicht beenden. 

 

Matetee

Das Nationalgetränk in den Ländern Lateinamerikas, regt an, aber nicht auf - selbst nach dem Genuß vieler Tassen. Matetee wird als magischer Trank gegen Hitze, Hunger und Erschöpfung geschätzt und ist koffeeinhaltig. Mit Hilfe einer „Bombilla“, einem metallischen Siebröhrchen, wird der heiße Matetee aus ausgehöhlten Flaschenkürbissen gesaugt. Daher kommt auch sein Name, denn der indianische Name für Kürbis ist „Mate“. 

 

Moringatee

Moringa-Blätter werden in der lokalen, traditionellen Medizin Indiens, Sri Lankas, Javas und Afrikas als wertvolles Heilkraut geschätzt. In seiner Heimat, dem Himalaya wird Moringa oleifera nicht ohne

Grund „Baum des Lebens“ genannt. In vielen Studien wurden inzwischen seine viel- fältigen und herausragenden Wirkungen untersucht und belegt. Ein Blick auf die hohe Konzentration an wertvollen Inhaltsstoffen erklärt vieles. Der Reichtum an Vitaminen, Mineralien, Aminosäuren, Antioxidantien und wichtigen Spurenelementen erstaunt selbst Fachleute. Zusätzlich macht die hohe Bioverfügbarkeit Moringa zu einem Wellnesserlebnis der besonderen Art. 

 

Lapachotee

Der Lapacho ist in den Wäldern der Anden beheimatet. Der Tee besteht aus der fein geschnittenen inneren Rinde. Diese ist sehr reich an Mineralien. Von alters her schätzt man den Tee in seiner Heimat als gesundheitsförderndes Getränk. Lachapo wirkt blutzuckersenkend.